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Nach einem lan­gen Win­ter (der eigent­lich heuer gar nicht so lange war) bin ich immer aus­ge­hun­gert nach blü­hen­den Bäu­men, fri­schen Wie­sen, den ers­ten war­men Son­nen­strah­len und Vogel­ge­zwit­scher. Dank der in Trier ansäs­si­gen Firma Indoor­land­sca­ping (Hin­weis gefun­den auf Anders/denken Blog), wel­che die „Grüne Wand” ent­wi­ckelt hat, braucht man auch im Win­ter nicht auf Früh­lings­er­leb­nisse ver­zich­ten. Die Idee ist ein Begrü­nungs­kon­zept, bei dem flä­chend­de­ckend Innen­wände mit klein­blätt­ri­gen Grün­pflan­zen begrünt wer­den. Die­ses Sys­tem soll nicht nur opti­sche Anreize bie­ten, son­dern auch das Raum­klima posi­tiv beein­flus­sen. Inter­es­sante Idee, die prak­ti­sche Umset­zung ist mir zwar nicht ganz klar, aber wenn man die Fotos der Home­page betrach­tet kom­men Früh­lings­ge­fühle auf. Viel­leicht lässt sich ja auf diese Weise jedes noch so kleine und tri­este Zim­mer in eine Grü­n­oase ver­wan­deln, als Alter­na­tive zu Foto­ta­pe­ten und grü­ner Wandfarbe.

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Die Spra­che ist manch­mal tückisch und/oder amü­sant. Ein Begriff der mir immer wie­der auf­fällt ist das Wort „geho­ben”. Also: geho­be­nes Publi­kum, geho­be­ner Wohn­stil, geho­bene Möbel, geho­bene Ein­rich­tung, etc. Ich ver­stehe natür­lich was der Begriff bedeu­tet, aber eigent­lich ist er doch sehr eigen­ar­tig. Was soll das denn hei­ßen geho­ben: höher (?), nicht mit den Bei­nen auf der Erde ste­hend (?), abge­ho­ben (?). Man stelle sich das also in Bezug zu Men­schen oder Wohn­wel­ten vor.

Irgend­wie amü­sant, finde ich. 

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Licht­er­ket­ten sind natür­lich kein neues Thema. In jedem Kauf­haus wer­den sie ange­bo­ten. Aber es gibt immer wie­der wel­che, die doch anders sind. Diese hier sah ich in einem Schau­fens­ter eines Geschäf­tes und jeden Mor­gen begrüß­ten sie mich auf dem Weg zur Schule mei­ner Toch­ter. Jetzt ste­hen sie auf ihrer Wunsch­liste und ich finde sie pas­sen sehr gut z.B. in ein Kin­der­zim­mer.
LichterketteLichterkette
(Quelle: http://www.kdw.co.at)

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Vor zwei Jah­ren ver­brachte ich das letzte Wochen­ende vor Weih­nach­ten mit einer Freun­din in Vene­dig. So ein rich­ti­ges Freun­din­nen­wo­chen­ende, frei von Ver­pflich­tun­gen, fern der Fami­lien in einer mei­ner Lieb­lings­städte. Bei unse­ren Spa­zier­gän­gen kamen wir bei dem Hotel Ca Maria Adele vor­bei. Nicht nur liegt die­ses Hotel, das in einem alten vene­zia­ni­schen Palazzo unter­ge­bracht ist, wun­der­bar direkt bei der Santa Maria della Salute, mit Blick auf den Canale Grande, es ist auch ein beson­ders schö­nes Hotel. Mit nur 14 Zim­mern, einem sehr inti­men Früh­stücks­raum, ent­spricht die­ses Haus eher einem gross­zü­gi­gen Pri­vat­haus als einem Hotel. Mit viel Liebe zum Detail und sehr viel Geschmack ver­kör­pert für mich das Ca Maria Adele das sty­li­sche Vene­dig, wel­ches seine his­to­ri­schen Wur­zeln nicht ver­leug­net son­dern gekonnt einsetzt.

Neu­gie­rig gin­gen meine Freun­din und ich damals in das Hotel und frag­ten ob wir einen Kaf­fee trin­ken könn­ten. Wir wur­den freund­lich begrüsst und, obwohl man uns sagte, dass eigent­lich nur Hotel­gäste etwas trin­ken könn­ten, in den Früh­stücks­raum geführt und wir beka­men unse­ren Kaf­fee. Das war schon sehr nett, dass wir aber nicht bezah­len durf­ten, son­dern der Kaf­fee als Ein­la­dung des Hau­ses ver­stan­den wurde, hat uns doch sehr berührt. (Schließ­lich ist Gast­freund­lich­keit in Vene­dig nicht immer selbstverständlich)

Eines Tages möchte ich gerne ein­mal in die­sem Hotel über­nach­ten, in dem das Flair die­ser Stadt beson­ders spür­bar ist.


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Es gibt Gär­ten, Ter­ras­sen und Bal­kone, kleine Vor­gär­ten, Hin­ter­höfe oder ein­fach die Vor­der­treppe. Jeder Platz im Freien ist will­kom­men wenn die Tage so heiß sind wie zuletzt. Damit man diese Momente der Ruhe und Ent­span­nung auch wirk­lich genies­sen kann, braucht es einen beque­men Platz. Die­ser Frage haben sich die Designer  Mari­ette Himes Gomez und Lars Bolan­der ange­nom­men und mit der Aus­wahl „The 10 Most Out­stan­ding Out­door Chairs” beant­wor­tet. Nach­zu­le­sen auf elledecor.com. Ist der Platz im Freien doch etwas grös­ser als die Vor­der­treppe kann eine Son­nen­liege die Bequem­lich­keit erheb­lich för­dern. Auch dazu gibt es von Elle Decor ( ) ein Aus­wahl­ver­fah­ren: „The 10 Most Invit­ing Pool Chai­ses” von Lisa Bynon und Jack deLash­met. Wie schon in ande­ren Zusam­men­hän­gen erwähnt hat Wohn­qua­li­tät nicht zwin­gend mit Größe zu tun. Auch hier gilt: Es kommt auf die opti­male Nut­zung an, opti­mal im Sinne der Umsetz­bar­keit der eige­nen Wohn­be­dürf­nisse. Ein paar Tips zur Umset­zung lie­fert HGTV.com. Trotz alle­dem: Es gibt etwas was ich mit Lebens­qua­li­tät ver­binde, was nichts mit Desi­gner­mö­bel und gestal­te­ten Räu­men zu tun hat. Die Nut­zung des Außen­rau­mes wie es in süd­li­chen oder wär­me­ren Län­dern prak­ti­ziert wird. Der Bereich vor der Woh­nung, vor dem Haus wird zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel­punkt, die eigene Straße zum ver­län­ger­ten Wohn­zim­mer. Wie oft habe ich dies in Ita­lien oder Grie­chen­land beob­ach­tet, selbst in den USA oder in Aus­tra­lien. Die­ses Wohn– oder Lebens­ver­ständ­nis hat nicht unbe­dingt mit dem Wet­ter zu tun, die Archi­tek­ten und Archi­tek­tin­nen sind hier gefor­dert. Meine Beob­ach­tung ist, das in Öster­reich doch eini­ges in die­ser Rich­tung pas­siert, es gibt Wohn­bau­ar­chi­tek­tur die diese Wün­sche umzu­set­zen ver­sucht. Es könnte also durch­aus Ver­gleich­tests für Log­giamö­bel und Paw­lat­schen­ge­stal­tung geben. Die För­de­rung zur Begrü­nung von Innen­hö­fen gibt es ja schon.

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