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Nach einem langen Winter (der eigentlich heuer gar nicht so lange war) bin ich immer ausgehungert nach blühenden Bäumen, frischen Wiesen, den ersten warmen Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher. Dank der in Trier ansässigen Firma Indoorlandscaping (Hinweis gefunden auf Anders/denken Blog), welche die “Grüne Wand” entwickelt hat, braucht man auch im Winter nicht auf Frühlingserlebnisse verzichten. Die Idee ist ein Begrünungskonzept, bei dem flächenddeckend Innenwände mit kleinblättrigen Grünpflanzen begrünt werden. Dieses System soll nicht nur optische Anreize bieten, sondern auch das Raumklima positiv beeinflussen. Interessante Idee, die praktische Umsetzung ist mir zwar nicht ganz klar, aber wenn man die Fotos der Homepage betrachtet kommen Frühlingsgefühle auf. Vielleicht lässt sich ja auf diese Weise jedes noch so kleine und trieste Zimmer in eine Grünoase verwandeln, als Alternative zu Fototapeten und grüner Wandfarbe.

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Die Sprache ist manchmal tückisch und/oder amüsant. Ein Begriff der mir immer wieder auffällt ist das Wort “gehoben”. Also: gehobenes Publikum, gehobener Wohnstil, gehobene Möbel, gehobene Einrichtung, etc. Ich verstehe natürlich was der Begriff bedeutet, aber eigentlich ist er doch sehr eigenartig. Was soll das denn heißen gehoben: höher (?), nicht mit den Beinen auf der Erde stehend (?), abgehoben (?). Man stelle sich das also in Bezug zu Menschen oder Wohnwelten vor.

Irgendwie amüsant, finde ich. 

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Es gibt Gärten, Terrassen und Balkone, kleine Vorgärten, Hinterhöfe oder einfach die Vordertreppe. Jeder Platz im Freien ist willkommen wenn die Tage so heiß sind wie zuletzt. Damit man diese Momente der Ruhe und Entspannung auch wirklich geniessen kann, braucht es einen bequemen Platz. Dieser Frage haben sich die Designer  Mariette Himes Gomez und Lars Bolander angenommen und mit der Auswahl “The 10 Most Outstanding Outdoor Chairs” beantwortet. Nachzulesen auf elledecor.com. Ist der Platz im Freien doch etwas grösser als die Vordertreppe kann eine Sonnenliege die Bequemlichkeit erheblich fördern. Auch dazu gibt es von Elle Decor ( ) ein Auswahlverfahren: “The 10 Most Inviting Pool Chaises” von Lisa Bynon und Jack deLashmet. Wie schon in anderen Zusammenhängen erwähnt hat Wohnqualität nicht zwingend mit Größe zu tun. Auch hier gilt: Es kommt auf die optimale Nutzung an, optimal im Sinne der Umsetzbarkeit der eigenen Wohnbedürfnisse. Ein paar Tips zur Umsetzung liefert HGTV.com. Trotz alledem: Es gibt etwas was ich mit Lebensqualität verbinde, was nichts mit Designermöbel und gestalteten Räumen zu tun hat. Die Nutzung des Außenraumes wie es in südlichen oder wärmeren Ländern praktiziert wird. Der Bereich vor der Wohnung, vor dem Haus wird zum Kommunikationsmittelpunkt, die eigene Straße zum verlängerten Wohnzimmer. Wie oft habe ich dies in Italien oder Griechenland beobachtet, selbst in den USA oder in Australien. Dieses Wohn- oder Lebensverständnis hat nicht unbedingt mit dem Wetter zu tun, die Architekten und Architektinnen sind hier gefordert. Meine Beobachtung ist, das in Österreich doch einiges in dieser Richtung passiert, es gibt Wohnbauarchitektur die diese Wünsche umzusetzen versucht. Es könnte also durchaus Vergleichtests für Loggiamöbel und Pawlatschengestaltung geben. Die Förderung zur Begrünung von Innenhöfen gibt es ja schon.

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Lichterketten sind natürlich kein neues Thema. In jedem Kaufhaus werden sie angeboten. Aber es gibt immer wieder welche, die doch anders sind. Diese hier sah ich in einem Schaufenster eines Geschäftes und jeden Morgen begrüßten sie mich auf dem Weg zur Schule meiner Tochter. Jetzt stehen sie auf ihrer Wunschliste und ich finde sie passen sehr gut z.B. in ein Kinderzimmer.
LichterketteLichterkette
(Quelle: http://www.kdw.co.at)

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Vor zwei Jahren verbrachte ich das letzte Wochenende vor Weihnachten mit einer Freundin in Venedig. So ein richtiges Freundinnenwochenende, frei von Verpflichtungen, fern der Familien in einer meiner Lieblingsstädte. Bei unseren Spaziergängen kamen wir bei dem Hotel Ca Maria Adele vorbei. Nicht nur liegt dieses Hotel, das in einem alten venezianischen Palazzo untergebracht ist, wunderbar direkt bei der Santa Maria della Salute, mit Blick auf den Canale Grande, es ist auch ein besonders schönes Hotel. Mit nur 14 Zimmern, einem sehr intimen Frühstücksraum, entspricht dieses Haus eher einem grosszügigen Privathaus als einem Hotel. Mit viel Liebe zum Detail und sehr viel Geschmack verkörpert für mich das Ca Maria Adele das stylische Venedig, welches seine historischen Wurzeln nicht verleugnet sondern gekonnt einsetzt.

Neugierig gingen meine Freundin und ich damals in das Hotel und fragten ob wir einen Kaffee trinken könnten. Wir wurden freundlich begrüsst und, obwohl man uns sagte, dass eigentlich nur Hotelgäste etwas trinken könnten, in den Frühstücksraum geführt und wir bekamen unseren Kaffee. Das war schon sehr nett, dass wir aber nicht bezahlen durften, sondern der Kaffee als Einladung des Hauses verstanden wurde, hat uns doch sehr berührt. (Schließlich ist Gastfreundlichkeit in Venedig nicht immer selbstverständlich)

Eines Tages möchte ich gerne einmal in diesem Hotel übernachten, in dem das Flair dieser Stadt besonders spürbar ist.


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