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Wohnshows

Interior Design ( ), Veränderung und die Verwirklichung von Wohnträumen werden – im deutschen Sprachraum – langsam ein Thema. Wie in vielen anderen Belangen orientieren wir uns auch hier an Entwicklungen, die in anderen Ländern schon lange Realität sind und das nicht nur in den USA. Jemand sagte einmal jeder Amerikaner hat seinen Therapeuten und seinen Interior Designer ( ). Das ist natürlich übertrieben, trifft aber doch den Punk. In vielen Bereichen holen wir uns Anregungen, Tips und Hilfe von außen, im Wohnbereich ist jeder sein eigener Designer.

Seit einiger Zeit gibt es die Wohnshows ( ), auch hier wieder in Anlehnung an US-amerikanische Vorbilder, in denen Wohnprobleme ( ) von TV-Einrichtungsberatern „gelöst“ und Wohnbereiche umgestaltet werden. Ein Handwerker-Team gestaltet das Zimmer innerhalb kürzester Zeit nach den Plänen der Berater um und präsentiert sie den Bewohnern. Ich will hier nicht auf Geschmacksfragen eingehen, mich hat aber schon seit einiger Zeit die Frage interessiert, wie alltagstauglich und haltbar diese neuen Räume sind. Es gibt also nicht nur die Wohnshows, es wird auch darüber geschrieben: wie im Hamburger Abendblatt oder ein -überraschend kritischer Bericht auf ZDF.de Ein interessanter Artikel in USA Weekend stellt genau diese Frage und fand – wenig überraschend – differenzierte Antworten.

Manchmal ist es vielleicht doch besser sein eigener Designer zu sein

Allgemein

Ein notwendiger Blick in die Vergangenheit

Blumen der Erinnerung - 4.jpg

Heute am 5. Mai wurde von den Initiatoren von A Letters To The Stars ( ) gemeinsam mit engagierten Jugendlichen weiße Rosen vor die Haustore jener Häuser gelegt, in denen Menschen gelebt hatten, die von den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Juden deklariert und während der NS-Zeit ermordet worden waren. Am Stephansplatz in Wien entstand dieses beeindruckende Blumenmeer, das symbolisch für die Ermordeten und Vertriebenen steht. Jede Blume ist ein Name, hinter jedem Namen steckt ein Schicksal.

Auch am Haus in dem ich wohne war eine weiße Rose angebracht worden. Es war ein Zeichen zur Erinnerung an einen Menschen, der einst in diesem Haus lebte und an dessen Leben hier nichts mehr erinnert.

Es ist ein etwas anderer Blick auf Wohnen und Leben.

Sessel wie Glühwürmchen

Eine innovative Idee des dänischen Büromöbelherstellers Engelbrechts Furniture könnte für Gartenbesitzer, Gartenparty-Liebhaber und Menschen mit einem Hang zum Exzentrischen ein interessantes Produkt geschaffen haben: Der bei Dunkelheit leuchtenden Sessel der Serie Plasma. Dank eines phosphoriszierenden Stoffes speichert der Sessel Tageslicht, um dann bei Dunkelheit längere Zeit wie magisch zu leuchten – damit man auch in einer sternenlosen Nacht seinen Drink wiederfindet.

PS: Nachtrag 2011: die Serie Plasma gibt es noch, einzig die Leuchtfähigkeit bei Nacht scheint sie nicht mehr zu haben.

Skurriles, Nützliches & Schönes

Was ist der allererste Eindruck, den man von einer Wohnung/einem Haus bekommt? Die Fußmatte. Daher sollte man die Wirkung dieser Kleinigkeit nicht unterschätzen. (Habe ich bis jetzt auch getan). Als ich allerdings, dank dem schönes Blog, auf die Seite des Fußmatten Shops kam, wurde mir klar, dass Fußmatten nicht einfach nur Fußabstreifer sind.

Da ich eine Vorliebe für die kleinen Dinge des Lebens habe, die den Alltag so einfach verschönern können, bin ich über Einkauftips immer dankbar. Bei schönes Blog gibt es zahlreiche Links; z.B. bei Shabby Chic Plaques & Signs, die auf alt gemachte weiße Holzschilder für den Wohn- und Gartenbereich anbieten, oder der o.k.Versand, der allerlei Skurriles im Sortiment hat.

Farbe und Interieur im Gesundheitsbereich

Da ich mich in der letzten Zeit mehrfach in Krankenhäusern aufhielt, habe ich mich unwillkürlich mit dem räumlichen Umfeld auseinandergesetzt. In den verschiedenen Häusern konnte ich an mir selbst die Wirkung der Farbgestaltung und Ausstattung beobachten. Das Thema Krankenhaus – Farbe – Wirkung ist nicht neu, es gibt bereits viele Untersuchungen über die Wirkung von Farben auf den Heilungsprozess. Farben alleine unterstützen zwar das Wohlbefinden, aber weitergehendere Konzepte zum Krankenhaus der Zukunft planen ganzheitlicher. Ein Raum wie der Chinesischen Therapieraum im KH Klosterneuburg kann sich nur positiv auf die Genesung eines Patienten auswirken. Auch die Idee der deutschen Künstlerin Carmen Berck finde ich spannend, ebenso wie österreichische Projekte, wie z.B. im KH Dornbirn. Naja, man kann es sich natürlich nicht immer aussuchen in welchem Spital man behandelt wird, aber es wäre gut, wenn sich die Idee einer durchdachten Gestaltung, abseits rein medizinischer Kriterien, durchsetzen würden.