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A Home Away From Home

Dass Architektur nicht nur Selbstzweck ist, sondern Architektinnen und Architekten so wichtige und notwendige Projekte mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen entwickeln, zeigt, dass Planen und Bauen mehr als nur ästhetischen Ansprüchen genügt.
Die Niederlande haben 2016 einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem es darum ging, temporäre Häuser für Geflüchtete und Opfer von Katastrophen, die ihr Heim verloren haben, zu entwerfen, um diese Menschen lebenswert unterbringen zu können. Der Wettbewerb unter dem Titel „A Home Away From Home“ hat ganz unterschiedliche Entwürfe hervorgebracht, was diese Häuser verbindet ist der Ansatz: „Home is a concept many of us take for granted, but it’s not a small thing. It makes us feel safe, comfortable, and human.“

Via => Upworthy

Ein Pool aus Schiffscontainern

Auch wenn es sich noch nicht danach anfühlt, aber der Sommer ist nicht mehr weit. Der Traum vieler sonnenhungriger Menschen ist das eigene Pool. Es gibt ja jede Menge an Formen und Größen. Diese Poolidee ist mir aber neu. Und wirkt überzeugend. Alte Schiffscontainer werden zu Swimmingpools umfunktioniert. Der Vorteil: sie sind schnell aufzustellen, brauchen nicht in die Erde eingegraben zu werden und sind mit smarter Technologie ausgestattet.
Coole Idee für heiße Tage!

Via => >Modpool

The 10 Most Overlooked Women in Architecture History

Zum heutigen Internationalen Frauentag eine kleine Erinnerung daran, dass in vielen Bereichen die Leistungen von Frauen (vielleicht) vergessen, aber nicht verschwunden sind. Hier ein Beitrag über 10 Architektinnen, deren Wirken vielfach nicht den gleichen Stellenwert in unserer Erinnerung hat wie ihm gebührt. Das trifft natürlich auch auf viele andere Bereiche zu. Umso bewusster sollten wir mit diesem Erbe umgehen und uns daran erinnern.

The 10 Most Overlooked Women in Architecture

Make-over eines Pariser Apartments

Klein, aber fein. Ein Pariser Apartment bekommt ein Make-over und es ist faszinierend. Ein bisschen Farbe da, ein Verbau dort und witzige Details machen viel aus. Die Kleinwohnung erstrahlt in dezenter Frische und stilvoller Eleganz. Hier gibt es einige Ideen zum Abschauen.
Besonders die verlaufende blaue Farbgebung unter den Konsolen oder die feine Neugestaltung der Miniküche, wie auch die auffällige Verkabelung haben es mir angetan. Mehr Bilder zu der Wohnung gibt es unter dem Link.


(Fotocredit: Miriam Gassmann)

Via => Houzz

Fliesen als entscheidendes Element für eine Küche

Eine interessante Lösung für einen uneinheitlichen Raum. Die Fliesen mit dem kleinteiligen, abstrakten Muster, die, oberflächlich betrachtet den Küchen-Essbereich in ein sanftes Hellblau taucht, als Kontrast zu den rohen Mauern, die ihrerseits uneinheitlich in Farbe und Zustand, fabrikshallenartig wirken. Dazwischen Holzbalken und Verbauten, die Struktur schaffen und verbinden. Die Küche selbst im Design der Großküche geplant, nüchtern und geordnet. Das Auge ruht auf den Kacheln, die dem Raum etwas von seiner Größe nehmen, was manchmal in Wohnräumen auch bedrückend wirken kann.

Foto Kacheln_bloodandchampagne

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Via => blood and champagne

Das erste Hochhaus in Wien

Im Österreich der 1920er und frühen 1930er Jahre herrschten zwischen Sozialdemokraten und Christlich-Sozialen politische Lagerkämpfe, die bis in den Wiener Städtebau hinein ausgetragen wurden. Hochhäuser waren zur damaligen Zeit ein oft verwendetes Symbol für Fortschritt und Wohlstand, weshalb der Bau des ersten Wiener Hochhauses zu einem parteipolitischen Prestigeobjekt ersten Ranges wurde. Die Realisierung eines bereits fertig geplanten Projekts der Gemeinde Wien im 9. Bezirk konnte aufgrund einer Gebührenerhöhung nicht umgesetzt werden, stattdessen kam es zur Umsetzung auf dem Gelände des 1913 abgerissenen Palais Lichtenstein. Weder der dafür erwählte Platz im Zentrum Wiens noch die Wahl der Architekten kann als Zufall betrachtet werden. Zum einen ging es darum, im Herzen der sozialdemokratischen Hauptstadt „christlich-soziale Präsenz“ zu zeigen, zum anderen wurde das Architekturbüro Theiß & Jaksch durch Direktvergabe und nicht als Ergebnis eines Wettbewerbes ausgewählt. 1930 ging es los.
Der Aspekt des Wohnhauses stand im Mittelpunkt, wobei besonders eine für die damalige Zeit absolute Neuheit bemerkenswert war: So wurden 105 der 225 Wohnungen als „Ledigen-Wohnungen“ für alleinstehende Frauen oder Männer mit einer Fläche von 20 bis 93 m² geplant. Damals hatte die Lebensform des Junggesellen noch etwas Anrüchiges und es kam daher einem Statement gleich, als solcher eine der Ledigen-Wohnungen im Hochhaus zu beziehen. Die Ledigen-Wohnungen sollten über keine Küche, sondern lediglich über eine kleine Kochgelegenheit im Vorraum verfügen, denn es war beabsichtigt, dass sich die Mieter ihr Essen nicht selbst kochen, sondern dieses über ein im Dachgeschoss untergebrachtes Restaurant beziehen sollten (dieses Projekt jedoch scheiterte letztlich). Zudem eine zentrale Waschküche.
Auffallend war die von Anfang an sehr hohe Dichte an Künstlern und Intellektuellen, die sich in das Hochhaus einmieteten. Es war wohl – neben anderen Vorteilen – nicht zuletzt dieser offene, weltmännische, moderne Charme des Hauses, der die geistige und künstlerische Elite Wiens immer schon an die Adresse Herrengasse 6-8 lockte.

Heute ist zwar nicht mehr viel geblieben von der Vision und der Euphorie. Architektonisch ist das Gebäude aber nach wie vor interessant, mit fantastischem Wienblick von den obersten Stockwerken und dank der erhaltenen architektonischen Details. Hier einige Eindrücke vom besuch im Rahmen des Openhouse-Wien Wochenendes.
Wer an historischen Hausansichten interessiert ist sollte sich die Homepage des Hochhauses ansehen.
www.hochhausherrengasse.at

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