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Fliesen als entscheidendes Element für eine Küche

Eine interessante Lösung für einen uneinheitlichen Raum. Die Fliesen mit dem kleinteiligen, abstrakten Muster, die, oberflächlich betrachtet den Küchen-Essbereich in ein sanftes Hellblau taucht, als Kontrast zu den rohen Mauern, die ihrerseits uneinheitlich in Farbe und Zustand, fabrikshallenartig wirken. Dazwischen Holzbalken und Verbauten, die Struktur schaffen und verbinden. Die Küche selbst im Design der Großküche geplant, nüchtern und geordnet. Das Auge ruht auf den Kacheln, die dem Raum etwas von seiner Größe nehmen, was manchmal in Wohnräumen auch bedrückend wirken kann.

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Via => blood and champagne

Das erste Hochhaus in Wien

Im Österreich der 1920er und frühen 1930er Jahre herrschten zwischen Sozialdemokraten und Christlich-Sozialen politische Lagerkämpfe, die bis in den Wiener Städtebau hinein ausgetragen wurden. Hochhäuser waren zur damaligen Zeit ein oft verwendetes Symbol für Fortschritt und Wohlstand, weshalb der Bau des ersten Wiener Hochhauses zu einem parteipolitischen Prestigeobjekt ersten Ranges wurde. Die Realisierung eines bereits fertig geplanten Projekts der Gemeinde Wien im 9. Bezirk konnte aufgrund einer Gebührenerhöhung nicht umgesetzt werden, stattdessen kam es zur Umsetzung auf dem Gelände des 1913 abgerissenen Palais Lichtenstein. Weder der dafür erwählte Platz im Zentrum Wiens noch die Wahl der Architekten kann als Zufall betrachtet werden. Zum einen ging es darum, im Herzen der sozialdemokratischen Hauptstadt „christlich-soziale Präsenz“ zu zeigen, zum anderen wurde das Architekturbüro Theiß & Jaksch durch Direktvergabe und nicht als Ergebnis eines Wettbewerbes ausgewählt. 1930 ging es los.
Der Aspekt des Wohnhauses stand im Mittelpunkt, wobei besonders eine für die damalige Zeit absolute Neuheit bemerkenswert war: So wurden 105 der 225 Wohnungen als „Ledigen-Wohnungen“ für alleinstehende Frauen oder Männer mit einer Fläche von 20 bis 93 m² geplant. Damals hatte die Lebensform des Junggesellen noch etwas Anrüchiges und es kam daher einem Statement gleich, als solcher eine der Ledigen-Wohnungen im Hochhaus zu beziehen. Die Ledigen-Wohnungen sollten über keine Küche, sondern lediglich über eine kleine Kochgelegenheit im Vorraum verfügen, denn es war beabsichtigt, dass sich die Mieter ihr Essen nicht selbst kochen, sondern dieses über ein im Dachgeschoss untergebrachtes Restaurant beziehen sollten (dieses Projekt jedoch scheiterte letztlich). Zudem eine zentrale Waschküche.
Auffallend war die von Anfang an sehr hohe Dichte an Künstlern und Intellektuellen, die sich in das Hochhaus einmieteten. Es war wohl – neben anderen Vorteilen – nicht zuletzt dieser offene, weltmännische, moderne Charme des Hauses, der die geistige und künstlerische Elite Wiens immer schon an die Adresse Herrengasse 6-8 lockte.

Heute ist zwar nicht mehr viel geblieben von der Vision und der Euphorie. Architektonisch ist das Gebäude aber nach wie vor interessant, mit fantastischem Wienblick von den obersten Stockwerken und dank der erhaltenen architektonischen Details. Hier einige Eindrücke vom besuch im Rahmen des Openhouse-Wien Wochenendes.
Wer an historischen Hausansichten interessiert ist sollte sich die Homepage des Hochhauses ansehen.
www.hochhausherrengasse.at

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Eine Treppe mit Stil

Wohnen auf mehreren Ebenen hat den Vorteil viele m² auf kleinem Grundriss unterzubringen, den Nachteil viele Treppen steigen zu müssen und die Herausforderung diese Verbindung von einem Stockwerk zum nächsten so zu gestalten, dass der Stiegenaufgang harmonisch ins Gesamtkonzept passt. Klingt nicht kompliziert, ist aber trickreich, weil bei Treppen ja nicht nur die Ästhetik zählt, sondern Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit ebenso zu bedenken sind. Und nicht zuletzt der Platz um die Treppe, dessen Gestaltung Teil des Raumgefühls ist.
Ein schönes Beispiel ist diese Treppe. So unauffällig wie möglich, wird die Treppe trotzdem als Raumelement betrachtet und ihr mit der Gestaltung des umliegenden Bereichs ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Dadurch ist sie unauffällig, bleibt aber nicht unbeachtet.

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Via => blood and champagne

Paradies in Griechenland

Es ist wunderbar Zeit für Urlaub zu haben, noch schöner ist es einen Ort zu finden, der wahrlich erholsam ist und der Seele wie dem Auge gut tut. Das Hotel Paradisos in Agii Pantes Beach im Golf von Korinth, einem kleinen Dorf einige Kilometer von Galaxidi entfernt, bietet alles was man dafür braucht. Das Hotel selbst ist klein aber fein, frisch renoviert in einem leichten, frischen, mediteranen Stil, in Weiß- und Grautönen, Natur- und Sandfarben. Das Interieur überzeugt mit Holz und fließenden Vorhängen, weichen Kissen, liebevollen Details und einem fantastischen Blick auf die kleine Bucht, die selbst in der Hochsaison nicht überfüllt ist. Die Ventilatoren, die Großzügigkeit der Terrasse und das tiefblaue Meer verströmen einen karibischen Touch.
Das familiengeführte Bed & Breakfast ist eine perfekter Ruheoase, nicht zuletzt wegen der Liebenswürdigkeit der Besitzer und dem sehr ansprechenden, liebevoll bereiteten Frühstücksbuffet. Ein Ort zum Verweilen und Wiederkehren.
Homepage: www.paradisoshotel.com

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Ein Dachboden wird zu einem Gästezimmer

Ein Dachbodenzimmer bekam eine Rundumerneuerung. Das Ergebnis ist ein charmantes Kinder-Gästezimmer. Kluge Einbauten und raffinierte Details, genügend Stauraum und ruhige erdige Farben machen dieses Zimmer auch für erwachsene sleep-over Gäste zu einem entspannenden Übernachtungsraum. Mir gefällt auch der Schatten rund um den Fensterverbau, der wie ein schwarzer Strich die Konturen und Form des Dachzimmers betont – ein geschickter Effekt.

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Via => Popsugar

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