USA

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Das Weiße Haus — Mythos, Zen­trum der Macht, Woh­nung für die ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­den­ten­fa­mi­lie, Museum und vie­les mehr. Ein inter­es­san­ter Über­blick über die Geschichte des Wei­ßen Hau­ses mit vie­len his­to­ri­schen Fotos fin­den sich auf The White House His­to­ri­cal Asso­cia­tion. Mit jedem neuen Prä­si­den­ten und jeder First Lady wurde das Inte­ri­eur dem jewei­li­gen Geschmack ange­passt und den Bedürf­nis­sen ent­spre­chend ver­än­dert, aber auch wert­volle Möbel prä­ser­viert, im Bewusst­sein der Sym­bo­lik des Hau­ses und sei­ner his­to­ri­schen Bedeutung.

Die neue First Lady Michelle Obama wird das Weiße Haus mit Hilfe des kali­for­ni­schen Inte­rior Desi­gners Michael S. Smith neu deko­riert. Smith hat die Häu­ser von Leu­ten wie Dus­tin Hoff­mann, Cindy Cra­w­ford oder Ste­ven Spiel­berg geplant, wie er die bekann­teste Woh­nung des Lan­des ein­rich­ten will ist noch nicht bekannt. Aber diese Frage scheint das ganze Land zu inter­es­sie­ren (wie natür­lich alle ande­ren The­men rund um die Prä­si­den­ten­fa­mi­lie): Obama Chic in Tough Times: How to Deco­rate the White House on a Bud­getWill the Oba­mas turn the White House gree­ner?White House Inte­rior Design — A Modern Sug­ges­tiondesign at the white house: history and futureGree­ning Over the Green Room in the White House, die Liste ließe sich noch fort­set­zen. Ich stelle mir vor, dass es eine span­nende, aber schwie­rige Auf­gabe für eine Inte­rior Designerin/einen Inte­rior Desi­gner ist, das Weiße Haus zu pla­nen. Jeder wird sich beru­fen füh­len Stel­lung zu bezie­hen, aber ande­rer­seits ist es doch auf­re­gend wel­che Mög­lich­kei­ten sich hier bie­ten. Natür­lich auch die Tat­sa­che, dass die Desi­gnfrage so popu­lär ist. Eine gute Wer­bung für unse­ren Berufsstand.

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Da ich selbst vor mehr als 10 Jah­ren etwa 8 Monate in Min­nea­po­lis ver­bracht habe, hat die­ser Arti­kel „Twin cities design guide” auf design sponge mein Inter­esse geweckt und viele alte Erin­ne­run­gen wach­ge­ru­fen. War man ein­mal für län­gere Zeit an einem Ort, so wird jede Erin­ne­rung daran eine Reise in die Ver­gan­gen­heit. Ich werde immer eine warme Erin­ne­rung an die „Stadt am Was­ser” behal­ten.

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Eine der Freu­den eine Blog­ge­rin zu sein, ist es die Mög­lich­keit zu haben Men­schen ken­nen zu ler­nen, die ähnli­che Inter­es­sen tei­len, die man ansons­ten nie ken­nen gelernt hätte. So hatte ich die Freude Jen­ni­fer aus Atlanta, USA, zu tref­fen als sie mit ihrem Mann Wien besuchte. Sie betreibt The Peak of Chic, einen wun­der­ba­ren Design-Blog. Wir hat­ten ein gemein­sa­men Früh­stück im Pal­men­haus und konn­ten uns aus­führ­lich über Inte­rior Design und Design-Blogs unter­hal­ten. Sie hat nach ihrer Rück­kehr einen Bei­trag über Wien geschrie­ben und ihr Bei­trag, sowie die vie­len Reak­tio­nen ihrer Lese­rIn­nen zei­gen, dass Wien über­all als eine schöne Stadt geschätzt wird. (Die Tou­ris­mus­ver­ant­wort­li­chen kön­nen froh über Blogs sein, posi­tive — natür­lich auch nega­tive — Bei­träge kön­nen durch­aus Aus­wir­kun­gen auf das Rei­se­ver­hal­ten von Besu­chern haben. Wer lässt sich schließ­lich nicht von per­sön­li­chen Berich­ten inspi­rie­ren.) Ich fand es wirk­lich toll sie getrof­fen zu haben und hoffe auf viele wei­tere so inter­es­sante Treffen.

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Als ich von der Initiative Make it right (initi­iert von Brad Pitt) gele­sen habe, war ich ziem­lich ange­tan. Im Grunde geht es um ein Wie­der­auf­bau­pro­gramm einer bestimm­ten Gegend in New Orleans, die durch den Hur­ri­cane Kat­rina völ­lig zer­stört wor­den war. Ziel ist aber nicht nur zer­störte Gebäude ein­fach wie­der auf­zu­bauen, son­dern auch das Gemein­de­le­ben die­ser Gegend wie­der erste­hen zu als­sen. Um das zu rea­li­sie­ren wur­den die ehe­ma­li­gen Bewoh­ner ebenso ein­ge­la­den an einem Kon­zept mit­zu­ar­bei­ten wie natio­nale und inter­na­tio­nale Exper­ten ver­schie­de­ner Gebiete. Dar­über hin­aus gibt es einen inter­na­tio­na­len Architekten-Wettbewerb, was sicher für die ein­ge­la­de­nen Archi­tek­tIn­nen eine Her­aus­for­de­rung bedeu­ten dürfte. Das Pro­jekt klingt ambi­tio­niert, klin­gende Namen wie Brad Pitt tun das übrige. Wenn das Resul­tat nur halb so erfolg­reich wird, wie ange­dacht, wäre diese Initia­tive durch­aus nachahmenswert.

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