Historisches

Alle Beiträge mit dem Schlagwort Historisches.

Zum Thema Badezimmer gibts es natürlich viel mehr zu sagen als das Thema Duschköpfe. Einige Links zu Seiten die Interessantes, Trendiges und Informatives zu bieten haben. Also eine Menge Tips für alle, die Ideen suchen: Das Home Decoration Trends online magazine-Trendir hat eine Fülle von Anregungen von Badezimmermöbeln bis Sanitärausstattungen . Wenn man erst einmal auf den Geschmack gekommen ist und davon träumt, sein Badezimmer zu renovieren, sollte nur noch bedenken, dass das schönste Design zwecklos ist, wenn man es nicht auch in den gegebenen Räumlichkeiten unterbringen kann. Einige wertvolle Planungstips bietet das Wohnnet.at, das Lösungsideen auch für die kleinsten Bäder anbietet, ebenso wie homesite.com.au. Wer kein Problem mit dem Platz hat, dafür aber eher auf der Suche nach coolem Design im Badezimmer ist, sollte sich die Istanbuler Kollektion des Designers Ross Lovegrove, die er für die Firma Vitra Bathroom Culture entworfen hat, ansehen. Wem das alles zu theoretisch ist, der kann sich Anregungen von den Videos bei gutesbad.de holen. Bei der Umsetzung seien einem die 8 steps to the perfect bathroom von HGTV empfohlen oder designing a bathroom von channel4.com. Für uns ist die Benützung eines Badezimmers ebenso normal wie die Ausübung aller anderen Tätigkeiten in unserem Wohnbereich. Dass das nicht immer so war zeigt ein Blick in die Geschichte. Auf Wikipedia kann man sich so wunderbar in der Geschichte rund ums Thema Badezimmer verlieren. Und wenn man bedenkt, dass öffentliche Badeanstaltung noch immer existieren, dann wird einem bewusst, dass für manche Menschen selbst das kleinste Bad zum grössten Luxus wird.

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Ein Besuch der Design Brussels 2006 war ein Muss während meines Brüssel-Aufenthaltes. Diese Design- und Wohnenmesse gilt als die grösste in den Beneluxstaaten und es war interessant sie im Vergleich zur Wohnenmesse in Wien zu sehen. Schon der erste Eindruck war beeindruckend, die imposante Architektur der Gebäude des Messegeländes,die Ausstellung fand in jenen Gebäuden statt, die von der Weltausstellung 1935 noch erhalten sind, wirkten auch deswegen so beeindruckend auf mich, da die Spätnachmittagssonne und die vorhandenen Regenwolken die Gebäude in einen wunderbaren Orangeton färbten. Die Ausstellung selbst gliederte sich ich in die Bereiche Wohndesign, von klassisch bis modern, junge Designer und die neuesten technischen Trends. Vieles auf Messen ähnelt einander, was die Belgier aber meisterlich verstehen ist die Präsentation. Manche Messestände glichen Stillleben flämischer Malerei, die mir in ihrer Üppigkeit gut gefielen (auch den anderen Besuchern, denn diese Stände waren besonders gut besucht).
Aber auch modernes Wohndesign wissen die Belgier gekonnt in Szene zu setzen. Dass es auch ganz modern geht, bewies der Ausstellungsbereich, der sich dem modernen belgischen Design widmete. Die Beispiele waren witzig, verspielt, aber durchaus in den Wohnbereich integrierbar.
Insgesamt war der Messebesuch ein positives Erlebnis, über das eine oder andere Design werde ich später noch berichten.

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Ein Beitrag von mir wurde bei architektu.rblog.de verlinkt. Als ich mir die Seite ansah kam ich auf einen sehr interessanten Beitrag, den ich mir gleich genauer ansah. Der Beitrag nennt sich rokoko-relevant und berichtet über ein internationales Forschungsprojekt, welches sich mit den Parallelen der heutigen architektonischen Gestaltung und der des 18. Jahrhunderts auseinandersetzt. Eine der Thesen lautet: “Paradoxically Baroque architecture provides comprehensive insights into digital design strategies”. Ich finde es spannend wenn scheinbar widersprüchliche Themen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Daraus können sich wunderbare Erkenntnisse ergeben, sie können Blickwinkel verändern und die eigene Wahrnehmung schärfen.

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Die Wohnenmesse in der Hofburg geht heute zu Ende. Als erstes ist mir der Kontrast zwischen den ausgestellten Objekten und dem Ausstellungsort aufgefallen. Die imposanten Räumlichkeiten der Hofburg imgp2682x.jpg als Rahmen für modernes Wohndesign, eine durchaus überzeugende Kombination. Die ausgestellten Möbel waren erwartungsgemäß edel, klassisch, unaufregend, die ergänzenden Accessoires farbenfroh und schön. Es waren hauptsächlich die bekannten Marken vertreten, die in der Hofburg einen würdigen Präsentationsraum gefunden hatten. Die Exponate umfassten Möbel für jeden Wohnbereich, von der Küche bis zum Kinderzimmer, vom Wohnbüro zum Zimmerbrunnen.
imgp2687.jpg imgp2684.jpg imgp2677.jpg IMGP2685.jpg
Alles in allem eine Messe für Wohnende mit gehobenem Anspruch, die teures und edles Interieur bevorzugen, die an Wohntrends interessiert sind, aber Experimente vermeiden.

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Blumen der Erinnerung - 4.jpg


Heute am 5. Mai wurde von den Initiatoren von A Letters To The Stars ( ) gemeinsam mit engagierten Jugendlichen weiße Rosen vor die Haustore jener Häuser gelegt, in denen Menschen gelebt hatten, die von den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Juden deklariert und während der NS-Zeit ermordet worden waren. Am Stephansplatz in Wien entstand dieses beeindruckende Blumenmeer, das symbolisch für die Ermordeten und Vertriebenen steht. Jede Blume ist ein Name, hinter jedem Namen steckt ein Schicksal. Auch am Haus in dem ich wohne war eine weiße Rose angebracht worden. Es war ein Zeichen zur Erinnerung an einen Menschen, der einst in diesem Haus lebte und an dessen Leben hier nichts mehr erinnert. Es ist ein etwas anderer Blick auf Wohnen und Leben.

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