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Ein syme­trisch geglie­derte Raum in hel­len, war­men Far­ben, ein Platz am Fens­ter mit Blick in den Gar­ten, wei­chen Pöls­ter und Bücher. Die Schmal­heit des Raums ver­mit­telt hier eher Gemüt­lich­keit denn Enge, der Lese­platz ist wun­der­bar gewählt. Wäre das mein Haus, die­sen Platz hätte ich mir reserviert.

null Foto­quelle => http://s.oertel.cc/buecher5

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Die rich­ti­gen Far­ben aus­zu­wäh­len ist keine leichte Auf­gabe, aber eine loh­nende Anstren­gung. Über ein Möbel­stück hin­weg­zu­se­hen ist noch leicht, aber Far­ben zu über­se­hen ist fast unmög­lich. Vor­hänge in Orange und Rosa tau­chen einen Raum bei Son­nen­schein in ein südlich-warmes Licht, wäh­rend sie bei grauem Wet­ter Fröh­lich­keit ver­brei­ten. Die Idee zwei unter­schied­li­che Far­ben an einem Fens­ter ein­zu­set­zen finde ich wit­zig. Das funk­tio­niert, weil es die selbe Stoff– und Ver­ar­bei­tungs­art ist. Die­ses Fens­ter fällt garan­tiert auf.

null (Foto­quelle => http://s.oertel.cc/bunt2)

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Ein Raum vol­ler Luft und Licht, mit Aus­blick ins Grüne, das alleine reicht schon um ein Zim­mer schön zu machen. Die­ser Raum hier mit sei­ner unge­wöhn­li­chen, in einem war­men Weiß gehal­te­nen Holz­kon­struk­tion, den gro­ßen Fens­ter­tü­ren und den wun­der­bar blauen alten Lamel­len­tü­ren kann einen zum Schwär­men brin­gen. Bei Tag wun­der­schön, ver­strömt die­ser Ort am Abend bei einem schö­nen Essen mit vie­len Ker­zen sicher eine magi­sche Ausstrahlung.

null Quelle=> http://s.oertel.cc/lamellentueren

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Ich möchte von den per­sön­li­chen Erfah­run­gen berich­ten, die ich machte, als wir bei uns zu Hause neue Fens­ter ein­bauen lie­ßen. Vor­gabe war es eine Firma zu fin­den, die in einer Alt­bau­woh­nung Holz­fens­ter mit Lärm­schutz­glas ein­baut, die sich dem Stil der his­to­ri­schen Gemäuer anpas­sen. Klingt ein­fach, war es aber gar nicht. Dazu kam, dass in einem Zim­mer his­to­ri­sche Fens­ter­lä­den — wie frü­her oft üblich auf der Innen­seite ange­bracht —  vor­han­den sind, die uns im Som­mer einen unbe­zahl­ba­ren Schutz vor Hel­lig­keit und Wärme brin­gen und auf deren Ver­wen­dung ich kei­nes­falls ver­zich­ten wollte. Ein Pro­blem ergab sich, da bei neuen Fens­ter­grif­fen die Fens­ter­lä­den nicht mehr zu schlie­ßen gewe­sen wären, eine Her­aus­for­de­rung an der alle — bis auf 1 Firma — schei­ter­ten. Begon­nen habe ich Anfang letz­ten Herbs­tes mit der Suche nach einem geeig­ne­ten Tisch­ler oder Fens­ter­firma. Ich habe mehr als ein Dut­zend Fir­men ange­schrie­ben, etwa die Hälfte hat geant­wor­tet, davon kam etwa wie­der die Hälfte zur Besich­ti­gung. 3 schick­ten einen Kos­ten­vor­an­schlag, wovon einer man­gel­haft war. Ich gebe nicht so schnell auf, daher ver­suchte ich mein Glück erneut, bat um Kos­ten­vor­an­schläge, bzw. um die Kor­rek­tur des einen Feh­ler­haf­ten. Das Ergeb­nis war wie­der deprimierend. Es blieb 1 Firma, die alle Vor­ga­ben erfüllte. Es war die Tisch­le­rei Kranz aus Schwa­nen­stadt in Ober­ös­ter­reich. Ende des Herbs­tes waren wir erschöpft und lie­ßen uns bei der Ent­schei­dung etwas Zeit. Dar­auf­hin mel­dete sich die Firma Kranz, fragte ob alles zu mei­ner Zufrie­den­heit gewe­sen sei, ich noch Fra­gen hätte und boten einen Win­ter­ra­batt, falls ich mich zu einer Beauf­tra­gung ent­schei­den würde. Wir ent­schie­den uns, und wir haben die rich­tige Ent­schei­dung getrof­fen. Ich kann sagen, es hat alles gepasst. Die Anga­ben über den Zeit­ab­lauf stimm­ten, ich bekam eine gute Bera­tung (ich habe mich mehr­mals mit Fra­gen per email gemel­det und bekam jedes­mal eine Ant­wort. Ein­mal rief sogar Ing. Kranz per­sön­lich zurück um meine Fra­gen bezüg­lich Umwelt­ver­träg­lich­keit der ver­wen­de­ten Mate­ria­lien zu beant­wor­ten). Die bei­den Mit­ar­bei­ter, die schließ­lich die Fens­ter ein­bau­ten arbei­te­ten mit Umsicht, sehr genau, waren sehr freund­lich und lie­ßen sich nicht ein­mal zu einer Kaf­fee­pause ver­füh­ren. Und nicht zuletzt, die Fens­ter sind wun­der­schön und die Fens­ter­griffe nach his­to­ri­schen Vor­la­gen ergän­zen den Gesamt­ein­druck. Also falls jemand ähnli­ches vor­hat, kann ich diese Firma nur emp­feh­len. (Und ich möchte erwäh­nen, dass nie­mand aus der Firma Kranz wusste, dass ich im Bereich Innen­raum­de­sign tätig bin und einen Blog schreibe)

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Wer beäugt nicht kri­tisch die Han­dy­mas­ten auf den umlie­gen­den Dächern. Der bay­ri­sche Holz­tech­ni­ker Gun­ter Zie­gel­meier ist aktiv gewor­den und hat ein Schutz­fens­ter ent­wor­fen, das auf der dies­jäh­ri­gen Inter­na­tio­na­len Hand­werks­messe in Mün­chen mit dem Staats­preis für „beson­dere gestal­te­ri­sche und tech­ni­sche Spit­zen­leis­tun­gen” aus­ge­zeich­net wurde. Die Schutz­fens­ter sehen aus wie her­kömm­li­che Fens­ter, wir­ken aber durch eine spe­zi­elle Tech­no­lo­gie gegen elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len. Schu­len, Kran­ken­häu­ser oder Kin­der­gär­ten soll­ten eigent­lich den Ein­bau sol­cher Fens­ter in Erwä­gung zie­hen. Oder nicht?

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