Badezimmer

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Wer sagt, dass ein Bade­zim­mer immer in hel­len Far­ben gestal­tet sein muss? Die­ser Raum, von dem wir nur einen Aus­schnitt sehen, wirkt alles andere als bedrü­ckend. Schwarz-glänzende Wände, die alt­mo­di­sche Bade­wanne, der in Son­nen­gelb gepols­terte Stuhl im Boudoir-Stil und schwere Vor­hänge in auber­gine. Das Wech­sel­spiel von matt und glän­zend. Insze­nie­rung pur, aber verführerisch.

null Foto­quelle => http://s.oertel.cc/badezimmer3

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Also es gibt nichts was es nicht gibt. Das ist das Schöne am Ein­rich­ten, dass der Phan­ta­sie keine Gren­zen gesetzt sind. Ein Trommel-Abspulgerät (was für ein Wort) als Tisch­chen. Das muss einem ein­mal einfallen.

null Foto­quelle => http://s.oertel.cc/abspulgeraet

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Sehr chic! Ich könnte stun­den­lang in die­ser Wanne lie­gen, ein­ge­hüllt in duf­ten­den Schaum mit Blick aufs Was­ser und… — aber so bleibt mir nur das Bild und die Betrach­tung der Details. Was mich aber auf die­sem Foto sofort ange­spro­chen hat ist die Fens­ter­de­ko­ra­tion. Diese Vor­hänge sind edel, schlicht ohne lang­wei­lig zu sein und raf­fi­niert im Detail. Die weiße Umran­dung auf kas­ta­ni­en­far­be­nem Hin­ter­grund, die Quer­strei­fen als feine Kom­po­nente — eine Idee, die ich unbe­dingt im Kopf behal­ten muss. null (Foto­quelle => http://www.traceryinteriors.com/)

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Wer sagt dass Wohn­raum­de­sign bestimm­ten, fest­ge­leg­ten Regeln unter­wor­fen ist? Dass die Ver­wen­dung von Möbeln, Mate­ria­lien und For­men vor­de­fi­niert ist? Kleine Ver­än­de­run­gen des Gewohn­ten schär­fen die Wahr­neh­mung. Wit­zig das Bade­zim­mer, in dem nicht, wie gewohnt, ein gro­ßer Spie­gel  ange­bracht ist, son­dern meh­rere kleine in unter­schied­li­cher Größe. Ein Spiel mit dem Blick, dem Sicht­ba­ren und Verdeckten. Oder ein­fach nur Spie­gel, die in der für sie/ihn rich­ti­gen Höhe ange­bracht sind.

null (Foto­quelle => http://s.oertel.cc/spiegel2)

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Ich finde es schön und not­wen­dig alte Bau­sub­stanz zu erhal­ten. Bei die­sem Foto musste ich an die cha­rak­ter­vol­len alten Bau­ern­häu­ser des Salz­kam­mer­guts, Tirols oder ande­rer Gegen­den den­ken. Natür­lich soll auf moder­nen Wohn­kom­fort nicht ver­zich­tet wer­den. Die­ses Bad scheint mir eine gute Lösung um his­to­ri­sches Kul­tur­erbe und heu­tige Ansprü­che auf behut­same Weise zu ver­bin­den. Alt trifft Neu auf eine unkit­schige, redu­zierte Art, die dem Charm des Alten Raum gibt, gleich­zei­tig aber auch eine eigene Hand­schrift trägt. Die­ser Übergang ist hier wun­der­bar gelungen.

null Quelle => http://s.oertel.cc/bad

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